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Tippgeschwindigkeit Test: Mess dein WPM

Kostenloser Online-Tippgeschwindigkeitstest auf Deutsch. Miss WPM und Genauigkeit in 60 Sekunden.

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Die durchschnittliche Tippgeschwindigkeit auf Deutsch beträgt 40-45 Wörter pro Minute. Profis erreichen 65-80 WPM.
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Warum einen deutschen Tipptest machen?

Deine Tippgeschwindigkeit zu kennen ist der erste Schritt zur Verbesserung.

💼
Büroangestellte
Büroangestellte verbringen täglich 6 bis 8 Stunden damit, E-Mails, Berichte und Dokumente auf Deutsch zu tippen. Eine Steigerung von 40 auf 60 WPM bedeutet fast 50% mehr Produktivität bei Textaufgaben: das sind weniger Überstunden und schnellere Lieferungen. Regelmäßige Tests helfen dabei, Fortschritte zu verfolgen und Engpässe in der Produktivität zu identifizieren.
🎓
Studierende
Studierende, die schneller als 45 WPM tippen, können Hausarbeiten, Klausuren und Seminararbeiten deutlich schneller fertigstellen. An deutschen Universitäten sind schriftliche Ausarbeitungen zentral: wer flüssig tippt, spart wertvolle Zeit bei Haus- und Abschlussarbeiten und kann sich besser auf den Inhalt konzentrieren, statt auf das Tippen.
📋
Sekretärinnen und Verwaltungsfachkräfte
Sekretärinnen und Verwaltungsfachkräfte in Deutschland benötigen typischerweise 60–75 WPM mit hoher Präzision. Ob in der Anwaltskanzlei, im öffentlichen Dienst oder in der Unternehmensleitung: schnelles und fehlerfreies Tippen auf Deutsch ist eine Kernkompetenz. Regelmäßiges Training mit deutschen Texten verkürzt die Zeit bis zur Zielerreichung erheblich.

Was bedeutet deine Tippgeschwindigkeit auf Deutsch?

Vergleiche dein Ergebnis mit globalen Benchmarks und Berufsanforderungen.

WPM-Bereich Niveau Perzentil Status
< 20 WPMAnfängerUnter 10%Übung nötig
20–35 WPMGrundlegend~20%In Entwicklung
35–50 WPMDurchschnitt35%–55%Durchschnitt
50–65 WPMKompetent~70%Gut
65–80 WPMProfi80%–88%Ausgezeichnet
80+ WPMEliteTop 5%Experte

Tipps zur Verbesserung der Tippgeschwindigkeit

Fünf bewährte Strategien für schnelleres und genaueres Tippen auf Deutsch.

🏠
Grundposition beherrschen
Lege deine Finger auf ASDF (linke Hand) und JKL; (rechte Hand). Dies ist die Grundposition des Zehnfingersystems: alle anderen Tasten werden von hier aus erreicht, ohne auf die Tastatur zu schauen.
👀
Nicht auf die Tastatur schauen
Decke deine Hände mit einem Tuch ab oder benutze eine leere Tastatur. Das Muskelgedächtnis entwickelt sich schnell, wenn du gezwungen bist, die Tasten zu ertasten, statt sie visuell zu suchen.
🎯
Genauigkeit vor Geschwindigkeit
Verlangsame, bis du mit 99% Genauigkeit tippen kannst, dann erhöhe schrittweise das Tempo. Auf schlechten Gewohnheiten aufgebaute Geschwindigkeit schafft eine Decke, die schwer zu durchbrechen ist.
📅
15 Minuten täglich
Konsistente kurze Einheiten übertreffen gelegentliche lange Einheiten. 15 Minuten fokussiertes tägliches Üben werden innerhalb von 30 Tagen 10–15 WPM für die meisten Menschen hinzufügen.
🔑
Deutsche Sonderzeichen üben
Auf Deutsch sind Umlaute wie ä, ö, ü und ß häufige Stolpersteine. Übe Wörter mit diesen Zeichen gezielt, bis sie automatisch werden: das kann 5–10 WPM ausmachen bei deutschen Texten.
Vollständigen Leitfaden lesen: 12 bewährte Techniken →

Häufig gestellte Fragen

Die durchschnittliche Tippgeschwindigkeit auf Deutsch beträgt 40–45 Wörter pro Minute (WPM). Büroprofis erreichen 50–65 WPM, während ausgebildete Zehnfinger-Tipper 80 WPM oder mehr erreichen. Weniger als 2% der Menschen tippen konsistent über 100 WPM.
WPM wird mit dieser Formel berechnet: WPM = (Getippte Zeichen gesamt ÷ 5) ÷ Minuten. Jedes "Wort" wird auf 5 Zeichen standardisiert, unabhängig von der tatsächlichen Wortlänge. Brutto-WPM zählt alle getippten Zeichen; Netto-WPM zieht Fehler ab.
Die meisten Bürostellen in Deutschland erfordern 40–60 WPM. Für Sekretariatspositionen werden typischerweise 60–75 WPM mit einer Genauigkeit von 97% oder mehr erwartet. Im öffentlichen Dienst werden oft 50 WPM als Mindestanforderung genannt. Wir empfehlen, mindestens 55 WPM anzustreben, um bequem zu bestehen.
Die meisten Menschen erlernen das grundlegende Zehnfingersystem (alle Finger, Grundpositionen) innerhalb von 4–6 Wochen mit 20 Minuten täglicher Übung. 40 WPM mit Zehnfingersystem zu erreichen dauert in der Regel 6–8 Wochen. 60+ WPM zu erreichen dauert 3–6 Monate konsequenter Übung.
TypingTestPro misst die Worter pro Minute nach internationalem Standard: Jedes Wort wird auf funf Zeichen standardisiert, unabhangig von der tatsachlichen Wortlange.

Über den deutschen Tipptest

Der deutsche Tippgeschwindigkeitstest von TypingTestPro misst die Wörter pro Minute (WPM) nach dem internationalen Standard: Jedes "Wort" wird auf fünf Zeichen standardisiert, unabhängig von der tatsächlichen Wortlänge.

Im Deutschen ist dies besonders interessant, da deutsche Wörter im Durchschnitt deutlich länger sind als englische: oft 6 bis 8 Buchstaben oder mehr, besonders bei Komposita wie "Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung".

Das bedeutet, dass der WPM-Wert im Deutschen bei gleicher Tippgeschwindigkeit tendenziell etwas niedriger ausfällt als im Englischen, obwohl mehr Zeichen pro Sekunde getippt werden.

Das Vokabular des Tests wurde sorgfältig aus vier Schwierigkeitsstufen zusammengestellt: Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene und Experte. Die Anfängerstufe verwendet die 300 häufigsten deutschen Wörter des Alltags.

Die Mittelstufe enthält Berufsvokabular und akademische Begriffe. Die Fortgeschrittene-Stufe beinhaltet weniger häufige Wörter mit komplexen Silbenstrukturen und Umlauten.

Die Expertenstufe kombiniert Fachbegriffe aus Medizin, Jura, Ingenieurwesen und Philosophie.

Der Passusmodus ermöglicht das Üben mit vollständigen Texten aus der deutschen Literatur, Journalismus und akademischen Quellen.

Dies trainiert die Fähigkeit, den Rhythmus über längere Zeiträume aufrechtzuerhalten: besonders wertvoll für Journalisten, Schriftsteller, Übersetzer und Studierende, die regelmäßig umfangreiche Texte tippen müssen.

Erklärung der Schwierigkeitsstufen

Die Stufe Anfänger verwendet die häufigsten deutschen Alltagswörter: Artikel, Pronomen, Hilfsverben, grundlegende Substantive und einfache Adjektive. Die Wörter sind kurz: meist zwischen zwei und fünf Buchstaben: und enthalten wenige Umlaute oder das ß.

Diese Stufe ist ideal für Menschen, die das Zehnfingersystem gerade erlernen, für Kinder und für nicht-deutschsprachige Lernende.

Die Stufe Mittelstufe ist der empfohlene Ausgangspunkt für die meisten erwachsenen Nutzer. Sie umfasst Berufsvokabular, akademische Begriffe und Wörter mit häufiger Umlautnutzung (ä, ö, ü) und dem ß.

Diese Stufe spiegelt den Texttyp wider, den man in Geschäfts-E-Mails, Berichten und offiziellen Dokumenten findet.

Die Stufe Fortgeschrittene enthält Wörter mit geringerer Häufigkeit, längere Komposita und journalistisches sowie wissenschaftliches Vokabular.

Deutsche Komposita wie "Bundesverfassungsgericht", "Datenschutzgrundverordnung" oder "Krankenversicherungsbeitrag" testen sowohl die Tippgeschwindigkeit als auch die Konzentrationsfähigkeit.

Die Stufe Experte ist für Hochleistungstipper konzipiert, die Geschwindigkeiten von 80 WPM oder mehr anstreben.

Sie enthält Fachbegriffe aus Medizin, Jura, Philosophie, Ingenieurwesen und Naturwissenschaften sowie lange Komposita, die das gesamte Tastatur-Muskelgedächtnis beanspruchen.

Leitfaden zum deutschen Tastaturlayout

Das deutsche Standardtastaturlayout ist QWERTZ: benannt nach den ersten sechs Tasten der oberen Buchstabenreihe. Der wichtigste Unterschied zum englischen QWERTY-Layout ist der Tausch von Y und Z: Im QWERTZ liegt Z dort, wo im QWERTY Y liegt, und umgekehrt.

Dies liegt daran, dass Z im Deutschen weitaus häufiger vorkommt als Y, während Y im Deutschen sehr selten ist.

Weitere wichtige Unterschiede: Das QWERTZ enthält die drei Umlauttasten Ä, Ö, Ü als eigenständige Tasten rechts auf der Haupttastatur. Das ß (Eszett) liegt rechts vom Ü.

Diese vier Sonderzeichen machen das deutsche QWERTZ zu einem der komplexeren europäischen Tastaturlayouts, bieten aber den Vorteil, dass alle deutschen Sonderzeichen ohne Tastenkombinationen direkt erreichbar sind.

Auf Windows-Systemen wird das deutsche Tastaturlayout unter Einstellungen → Zeit und Sprache → Sprache → Tastatur hinzugefügt.

Alternativ können die Umlaute auf englischen Tastaturen mit Alt-Codes eingegeben werden: Alt+132 (ä), Alt+148 (ö), Alt+129 (ü), Alt+142 (Ä), Alt+153 (Ö), Alt+154 (Ü), Alt+225 (ß).

Auf macOS können Umlaute durch langes Drücken der Basisbuchstaben aufgerufen werden, oder durch Option+U gefolgt vom Basisbuchstaben (für die Diärese). Das ß ist auf macOS mit Option+S erreichbar.

Auf Linux-Systemen ist das deutsche Tastaturlayout (de) in der Regel vorinstalliert und kann über die Systemeinstellungen aktiviert werden.

Die Compose-Taste bietet zusätzliche Flexibilität für die Eingabe aller deutschen Sonderzeichen durch intuitive Tastenkombinationen.

Ein häufiges Problem für deutsch-englisch bilinguale Tipper ist die Verwechslung von Z und Y bei Layoutwechseln.

Profis, die regelmäßig zwischen beiden Layouts wechseln, empfehlen, jede Sprache konsequent mit dem zugehörigen Layout zu üben, damit das Muskelgedächtnis die Sprache automatisch mit dem richtigen Layout verknüpft.

Blindtippen auf Deutsch

Das Zehnfingersystem (Blindtippen) auf Deutsch folgt demselben grundlegenden Schema wie für andere lateinschriftliche Sprachen, mit Anpassungen für die deutschen Sonderzeichen.

Die Grundposition (Home Row) beim deutschen QWERTZ-Layout ist: A, S, D, F für die linke Hand und J, K, L, Ö für die rechte Hand, mit den Daumen auf der Leertaste.

Der rechte Ringfinger liegt auf Ö, der rechte kleine Finger auf Ä, und das ß sowie Ü sind mit dem rechten kleinen Finger über Streckbewegungen erreichbar.

Die Fingerzuweisung im deutschen QWERTZ: Der linke kleine Finger kontrolliert Q, A, Y (= Z-Position im QWERTY) und die angrenzenden Funktionstasten; der linke Ringfinger kontrolliert W, S, X; der linke Mittelfinger kontrolliert E, D, C; der linke Zeigefinger kontrolliert R, F, V, T, G, B.

Rechte Hand: der rechte Zeigefinger kontrolliert Z (= Y-Position im QWERTY), H, N, U, J, M; der rechte Mittelfinger kontrolliert I, K, Komma; der rechte Ringfinger kontrolliert O, L, Punkt; der rechte kleine Finger kontrolliert P, Ö, Ü, Ä, ß und die Funktionstasten rechts.

Die Umlaute und das ß stellen für deutschlernende Tipper die größte Herausforderung dar.

Da Ä, Ö und Ü vom rechten kleinen Finger erreicht werden, dem schwächsten Finger, ist gezieltes Training dieser Tasten wichtig. Übungen mit häufigen Umlautwörtern (über, während, könnte, möchte, häufig, Öffnung) helfen dabei, den kleinen Finger zu stärken und die Umlaute automatisch zu integrieren.

Eine besondere Herausforderung im Deutschen ist das ß (Eszett). Es klingt wie ein doppeltes S, wird aber nur in bestimmten Kontexten nach langen Vokalen oder Diphthongen verwendet.

Da es auf dem Tastaturlayout ganz rechts sitzt, erfordert es einen relativ langen Streckbewegung des rechten kleinen Fingers. Wörter wie "Straße", "Fuß", "groß" und "heißen" sollten gezielt geübt werden.

Das Erlernen des Zehnfingersystems auf Deutsch dauert typischerweise sechs bis acht Wochen täglicher Übung von 15 bis 20 Minuten, um die Grundlagen zu festigen. 40 WPM mit dem Zehnfingersystem zu erreichen dauert in der Regel sechs bis zehn Wochen.

Für 60+ WPM benötigt die Mehrheit der Menschen drei bis sechs Monate konsequenter Übung.

Entscheidend ist, niemals auf die Tastatur zu schauen: auch wenn der Anfang langsam und frustrierend ist.

WPM-Referenztabelle für Deutsch

Die Tippgeschwindigkeiten variieren je nach Alter, Beruf, Bildungsniveau und Region. Die folgende Tabelle zeigt spezifische Referenzwerte für den deutschsprachigen Raum: Deutschland, Österreich und die Schweiz:

ProfilWPM DurchschnittPerzentilAnmerkungen
Gymnasiast / Student (Deutschland)35–48 WPM35–55%Hauptsächlich Laptop-Nutzung
Bürokraft (Österreich)42–58 WPM50–70%DIN 5008 häufig Maßstab
Journalist / Redakteur (Deutschland)55–72 WPM70–85%Hohe Geschwindigkeitsanforderung
Dateneingabe-Operator (Schweiz)60–80 WPM80–92%Mindestgenauigkeit: 97%
Sekretärin / Verwaltungsfachkraft65–85 WPM85–95%Zehnfingersystem Standard
Wettkampf-Tipper100–150 WPMTop 1%Intensives Training

In Deutschland geben Studien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) an, dass etwa 55% der Büroangestellten zwischen 30 und 55 WPM tippen, während nur 10–15% konsistent über 65 WPM erreichen.

In der Schweiz sind die Werte durch den ausgeprägten Einsatz von Zehnfingersystem-Ausbildung in kaufmännischen Berufsschulen tendenziell etwas höher.

Die DIN-Norm 5008 gilt als Qualitätsmaßstab für professionelles Schrifttum und beeinflusst indirekt auch die Anforderungen an die Tippgeschwindigkeit in deutschen Büroberufen.

Tippen für Berufsausbildung und Verwaltungsprüfungen

In Deutschland ist die Tippgeschwindigkeit für viele kaufmännische Berufsausbildungen und Verwaltungsprüfungen ein messbares Kompetenzkriterium.

Die kaufmännische Berufsausbildung (Bürokauffrau, Kauffrau für Büromanagement, Industriekauffrau) legt als Teil der praktischen Ausbildung Wert auf Zehnfingersystem und angemessene Tippgeschwindigkeit.

Die zugehörigen Abschlussprüfungen der Industrie- und Handelskammern (IHK) bewerten die Textverarbeitungskompetenz, zu der auch die Tippgeschwindigkeit beiträgt.

Der Beruf der Verwaltungsfachangestellten in Bund, Ländern und Kommunen stellt hohe Anforderungen an die Schreibkompetenz. Bewerber für den mittleren und gehobenen Verwaltungsdienst müssen in Einstellungstests häufig ihre Tippfähigkeit unter Beweis stellen.

In Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sind Tippgeschwindigkeitstests Teil der Eignungsprüfungen für den öffentlichen Dienst.

Die DIN 5008 (Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung) ist zwar keine direkte Geschwindigkeitsnorm, legt aber den professionellen Rahmen für das Schreiben in deutschen Unternehmen und Behörden fest.

Wer nach DIN 5008 korrekt und schnell tippen kann, gilt als vollständig qualifiziert für kaufmännische Schreibarbeiten.

In Österreich wird die Tippgeschwindigkeit in der Ausbildung zur Bürokauffrau und im HASCH (Handelsschule) gezielt gefördert. Die österreichischen Wirtschaftskammern (WKO) führen Tippgeschwindigkeitstests als Teil von Bewerbungsverfahren durch.

In der Schweiz haben kaufmännische Berufsschulen (KV) traditionell einen starken Fokus auf Tastaturkompetenz und Zehnfingersystem, was zu überdurchschnittlich guten Tippgeschwindigkeiten bei kaufmännisch ausgebildeten Schweizern führt.

Für die Vorbereitung auf Verwaltungsprüfungen und Einstellungstests empfehlen Berufsschullehrer: Üben mit Texten desselben Typs, der im Test erscheinen wird (Verwaltungsschreiben, Briefe, Protokolle), gleichzeitige Fokussierung auf Geschwindigkeit und DIN-5008-Konformität, Simulation der Prüfungsbedingungen (Zeitdruck, unbekannter Text, Stressumgebung) in den Wochen vor dem Test.

Häufige Tippfehler auf Deutsch

  • Verwechslung von Z und Y: Im deutschen QWERTZ liegt Z dort, wo im englischen QWERTY Y liegt, und umgekehrt. Dieser Layoutwechsel verursacht bei bilingualem Arbeiten systematische Fehler, die nur durch konsequentes Layout-spezifisches Üben überwunden werden können.
  • Auslassung von Umlauten: Besonders bei hoher Geschwindigkeit wird statt "über" "uber" geschrieben, statt "Straße" "Strase" getippt. Diese Fehler reduzieren die Präzisionspunktzahl erheblich und können bei offiziellem Schriftverkehr peinliche Folgen haben.
  • Großschreibung aller Substantive: Jedes Substantiv wird großgeschrieben (Tisch, Freiheit, Geschwindigkeit), was bedeutet, dass die Umschalttaste viel häufiger gedrückt werden muss als in anderen europäischen Sprachen. Das erhöht das Fehlerrisiko und verlangsamt unerfahrene Tipper merklich.

10 Techniken zur Verbesserung der Tippgeschwindigkeit auf Deutsch

1 Ergonomische Haltung einnehmen

Rücken gerade, Füße flach auf dem Boden, Ellbogen im rechten Winkel, Handgelenke schweben leicht über der Tastatur. Falsche Haltung führt zu Ermüdung und Überlastungsschäden, die den Fortschritt langfristig limitieren.

2 Grundposition beherrschen

Verbringe die ersten Übungstage ausschließlich auf den Tasten ASDFGHJKLÖ. Übe einfache Kombinationen wie "fall", "das", "also" ohne die Finger von der Grundreihe zu heben.

3 Tasten reihenweise erlernen

Nachdem du die Grundreihe beherrschst, füge die obere Reihe (QWERTZUIOP mit Umlauten) und dann die untere Reihe (YXCVBNM) hinzu. Übe Kombinationen, die Reihen schrittweise verbinden.

4 Mit vollständigen Wörtern üben

Das Gehirn verarbeitet Wörter als motorische Einheiten. Üben mit echten deutschen Wörtern, wie es TypingTestPro tut, trainiert die motorischen Muster ganzer Wörter und beschleunigt den Fortschritt erheblich.

5 Die "Zielgeschwindigkeit"-Methode

Setze dir eine Zielgeschwindigkeit, die 10 bis 15% über deiner aktuellen Geschwindigkeit liegt, und übe eine Woche lang intensiv auf diesem Niveau. Auch wenn zunächst mehr Fehler entstehen, passt sich der Körper an und diese Geschwindigkeit wird zur neuen Komfortzone.

6 Übungssitzungen protokollieren

Führe eine Aufzeichnung deiner WPM- und Genauigkeitswerte über die Zeit. Die Visualisierung des Fortschritts ist ein starker Motivator und hilft dabei, Plateaus zu erkennen und die Übungsstrategie anzupassen.

7 In Phasen hoher Energie üben

Tippen ist eine kognitiv-motorische Fähigkeit, die volle Konzentration erfordert. Übungen in müdem Zustand sind weniger effektiv und können sogar schlechte Gewohnheiten festigen. 15 Minuten fokussiertes Üben am Morgen sind wertvoller als eine Stunde abgelenktes Üben am Abend.

8 Zwischen Übungsmodi wechseln

Der Wortmodus trainiert die Präzision auf Wortebene; der Passusmodus trainiert den anhaltenden Rhythmus. Der Wechsel zwischen beiden Modi entwickelt komplementäre Fähigkeiten.

9 Deutsche Sonderzeichen gezielt üben

Widme täglich zehn Minuten ausschließlich Wörtern mit ä, ö, ü, ß und Großschreibung. Diese gezielte Übung eliminiert Geschwindigkeitslücken bei Sonderzeichen und Großbuchstaben.

10 Ruhen und die Erinnerung konsolidieren lassen

Neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass Schlaf entscheidend für die Konsolidierung motorischer Fähigkeiten ist.

Eine intensive Übungseinheit gefolgt von einer guten Nacht Schlaf führt zu mehr Verbesserung als zwei gleich intensive Einheiten ohne Erholung. Übe nie länger als 45 Minuten am Stück ohne mindestens zehn Minuten Pause.

IME-Leitfaden für Deutsch

Auf Windows ist das deutsche Tastaturlayout (QWERTZ) als Standardlayout für deutsche Systeme vorinstalliert.

Für Systeme mit englischem Layout kann das deutsche Layout über Einstellungen → Zeit und Sprache → Sprache → Bevorzugte Sprachen → Deutsch → Optionen → Tastaturen hinzugefügt werden.

Der Zeichenindex (Win+Punkt) bietet schnellen Zugriff auf alle Unicode-Sonderzeichen.

Auf macOS ist das deutsche Tastaturlayout unter Systemeinstellungen → Tastatur → Eingabequellen verfügbar. Der Tastaturbildschirm zeigt grafisch, welche Zeichen bei jeder Tastenkombination verfügbar sind.

Option+U gefolgt von einem Vokal fügt den Umlaut hinzu; Option+S ergibt das ß.

Auf Linux wird das QWERTZ-Layout durch den Sprachcode "de" im Tastaturkonfigurationswerkzeug aktiviert. Die Compose-Taste ermöglicht die Eingabe aller deutschen Sonderzeichen durch intuitive Sequenzen.

Für gelegentliche Eingaben von deutschen Sonderzeichen auf englischen Tastaturen unter Windows sind die Alt-Codes die schnellste Lösung.

Für regelmäßiges professionelles Tippen auf Deutsch ist jedoch die Einrichtung des deutschen Tastaturlayouts auf dem Betriebssystem deutlich effizienter.

Geschichte des Maschinenschreibens auf Deutsch

Die Geschichte des Maschinenschreibens auf Deutsch beginnt mit den ersten Remington-Schreibmaschinen, die in den 1870er Jahren nach Deutschland kamen. Die ersten Maschinenschreibschulen in Deutschland entstanden in Berlin und Hamburg in den späten 1870er und frühen 1880er Jahren.

Eine der wichtigsten frühen Entscheidungen war die Entwicklung des QWERTZ-Layouts, das die häufigen Z und seltenen Y des Deutschen gegenüber dem amerikanischen QWERTY-Layout berücksichtigt.

Im 20. Jahrhundert wurde das Maschinenschreiben in Deutschland zu einer Kernkompetenz im kaufmännischen Bereich.

Olivetti, Triumph-Adler und Olympia (alle mit deutschen oder europäischen Verbindungen) dominierten den europäischen Markt für Schreibmaschinen.

Das Zehnfingersystem wurde an Handelskaufleuten und Sekretariatsschulen systematisch gelehrt und ist bis heute Bestandteil der kaufmännischen Berufsausbildung.

Mit der Einführung von PCs in den 1980ern und der Digitalisierung in den 1990ern entwickelte sich das Maschinenschreiben zur universellen Computertastaturkompetenz.

Das deutsche QWERTZ-Layout blieb der Standard, und die Fähigkeit, mit dem Zehnfingersystem zu tippen, ist in Deutschland bis heute in kaufmännischen Berufen und im öffentlichen Dienst eine geschätzte und messbare Qualifikation.

Umfangreiche FAQ

Deutsche Wörter sind im Durchschnitt deutlich länger als englische, und die Umlaute sowie das ß erfordern zusätzliche Fingerbewegungen. Zudem müssen alle Substantive großgeschrieben werden, was mehr Einsatz der Umschalttaste bedeutet. Mit gezielter Übung im Deutschen kann der Unterschied jedoch erheblich reduziert werden.
Das QWERTZ-Layout ist das Standard-Tastaturlayout für Deutschland, Österreich, die Schweiz und andere mitteleuropäische Länder. Der wichtigste Unterschied: Y und Z sind im Vergleich zu QWERTY vertauscht. Außerdem hat QWERTZ eigenständige Tasten für Ä, Ö, Ü und ß, die im englischen QWERTY fehlen.
Auf Windows mit englischem Tastaturlayout: Alt+132 (ä), Alt+148 (ö), Alt+129 (ü), Alt+142 (Ä), Alt+153 (Ö), Alt+154 (Ü), Alt+225 (ß). Auf macOS: Option+U gefolgt vom Vokal für Umlaute; Option+S für ß. Alternativ kann das deutsche Tastaturlayout im Betriebssystem aktiviert werden.
DIN 5008 ist die deutsche Norm für Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung. Sie legt fest, wie deutsche Geschäftsbriefe, E-Mails und andere Dokumente formatiert werden sollen: Abstände, Datumsformate, Adressen usw. Professionelle Tipper in Deutschland sollten mit DIN 5008 vertraut sein, da viele Unternehmen und Behörden diese Norm als Qualitätsstandard verwenden.
Ja, das TypingTestPro-Zertifikat kann für Bewerbungen im Privatsektor verwendet werden und dient als nachweisbare Tippkompetenz. Für Stellen im öffentlichen Dienst werden in der Regel interne Tests während des Auswahlverfahrens durchgeführt. Das Zertifikat enthält WPM, Genauigkeit, Datum und eindeutige Zertifikats-ID.
Ja, die obligatorische Großschreibung aller Substantive im Deutschen erhöht den Einsatz der Umschalttaste erheblich im Vergleich zu anderen Sprachen. Ungeübte Tipper verlieren dabei 5–10% ihrer potenziellen Geschwindigkeit. Mit Training wird die Großschreibung jedoch automatisch und verlangsamt erfahrene Tipper kaum noch.
Für Verwaltungsprüfungen: Übe mit Verwaltungstexten (Briefe, Protokolle, Verfügungen), fokussiere gleichzeitig auf DIN-5008-konforme Formatierung, simuliere die Prüfungsbedingungen (Zeitdruck, unbekannter Text), und stelle sicher, dass du mindestens 15 WPM über dem Mindestwert liegst, den der Test erfordert, da Prüfungsstress die Geschwindigkeit reduzieren kann.
Das Tastaturlayout (QWERTZ) ist in allen drei Ländern gleich. Die Schweiz hat keine eigene Taste für das ß (da es im Schweizer Deutsch nicht verwendet wird: man schreibt stattdessen immer "ss"), aber alle anderen Umlaute sind identisch. Die Tippanforderungen im Berufsalltag sind ähnlich, mit leichten Unterschieden in Berufsschulprogrammen und kaufmännischen Ausbildungsstandards.
Brutto-WPM zählt alle getippten Zeichen (korrekte und falsche) dividiert durch 5 und durch die Zeit. Netto-WPM zieht für jedes falsch getippte Wort einen Punkt ab. Netto-WPM ist die Standardmetrik in beruflichen Beurteilungen und Prüfungen, weil Ungenauigkeit bestraft wird.
Für allgemeine Büroarbeit ist 97% Genauigkeit das Minimum. Für Sekretariatspositionen und den öffentlichen Dienst wird 98–99% erwartet. Bei juristischen Dokumenten, medizinischen Unterlagen oder Finanzdokumenten können Fehler schwerwiegende Folgen haben, weshalb dort 99%+ als Standard gilt.
Langfristig ja. Ausgebildete Zehnfinger-Tipper erreichen in der Regel die doppelte Geschwindigkeit wie Zwei-Finger-Tipper bei gleicher Übungszeit. Außerdem verteilt das Zehnfingersystem die Belastung ergonomisch auf alle Finger, was das Verletzungsrisiko reduziert und lange Arbeitssitzungen komfortabler macht.
Ja, Kinder ab 7–8 Jahren können mit dem Zehnfingersystem beginnen. Für Kinder empfiehlt sich kurze Übungseinheiten von 10–15 Minuten mit kindgerechtem deutschem Vokabular. Kinder, die das Zehnfingersystem vor dem 12. Lebensjahr erlernen, erreichen im Erwachsenenalter in der Regel höhere Tippgeschwindigkeiten.
Auf Basis schlechter Motorik aufgebaute Geschwindigkeit erzeugt eine Leistungsdecke, die schwer zu durchbrechen ist, weil falsche Bewegungsmuster tief im Muskelgedächtnis verankert sind. Wenn du zuerst 99% Genauigkeit bei niedriger Geschwindigkeit etablierst und die Geschwindigkeit dann graduell erhöhst, bauen sich die richtigen Motorikautomatismen auf, die langfristig höhere Geschwindigkeiten ermöglichen.
Forschungen zum motorischen Lernen zeigen, dass tägliche Übungseinheiten von 15–20 Minuten effektiver sind als gelegentliche lange Einheiten. Konsistenz ist wichtiger als Dauer. Mit täglicher Übung können die meisten Menschen in 30 Tagen 10–15 WPM hinzugewinnen.
Plateaus sind normal beim motorischen Lernen. Um sie zu überwinden: (1) Übe eine Woche lang 20% über deinem aktuellen Maximum, auch wenn die Fehlerrate steigt; (2) Wechsle den Texttyp, den du übst; (3) Lege zwei bis drei Tage Pause ein und kehre dann mit frischem Geist zurück. Das Gehirn konsolidiert Fähigkeiten während der Ruhephasen.
Ja: (1) Erkenne Komposita als Ketten von Teilwörtern: "Bundesverfassungsgericht" besteht aus Bund + es + Verfassung + s + Gericht; (2) Übe die einzelnen Bestandteile separat, bevor du die Komposition übst; (3) Erhöhe die Tippgeschwindigkeit für häufige Präfixe (Bundes-, Landes-, Wirtschafts-) und Suffixe (-schaft, -heit, -ung, -keit) durch gezielte Wiederholung.
Für Studierende ist eine Tippgeschwindigkeit von 45–60 WPM sehr hilfreich, um Hausarbeiten, Klausuren und Seminarberichte effizient zu erstellen. Studenten, die 60+ WPM tippen, können ihre Schreibzeit für akademische Texte erheblich reduzieren, was mehr Zeit für Inhalt und Recherche lässt.
Die Grundprinzipien sind gleich (Home Row, Fingerzuweisung, kein Blick auf die Tastatur), aber die deutschen Besonderheiten sind: (1) Umlaute (Ä, Ö, Ü) und ß als eigene Tasten, die vom rechten kleinen Finger erreicht werden; (2) obligatorische Großschreibung aller Substantive (mehr Umschalttasten-Einsatz); (3) längere Wörter und Komposita; (4) Y und Z im Vergleich zu QWERTY vertauscht.
Für das Codieren selbst ist Tippgeschwindigkeit weniger kritisch als logisches Denken. Aber für Dokumentation, Code-Kommentare, E-Mails und technische Berichte auf Deutsch macht schnelles Tippen einen echten Unterschied. Entwickler, die 60+ WPM auf Deutsch tippen, können Kommunikation und Dokumentation in halb so viel Zeit erledigen.
TypingTestPro funktioniert in mobilen Browsern, aber die optimale Erfahrung ist mit einer physischen Tastatur auf einem Desktop oder Laptop. Auf mobilen Geräten mit Bildschirmtastatur spiegeln die Ergebnisse nicht die tatsächliche Tippgeschwindigkeit auf einer physischen Tastatur wider. Für ernsthaftes Training auf Deutsch empfehlen wir immer, mit einer physischen QWERTZ-Tastatur zu üben.
Die häufigsten Risiken sind das Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis) und RSI (Repetitive Strain Injury). Vorbeugung: ergonomische Handgelenksposition (neutral, weder gebeugt noch gestreckt), regelmäßige Pausen alle 45–60 Minuten, Dehnübungen für Hände und Handgelenke, und bei anhaltenden Schmerzen sofort einen Arzt aufsuchen.
Ja. Regelmäßiges Tippen von korrekt geschriebenen deutschen Texten verstärkt das orthografische Gedächtnis. Besonders für nicht-muttersprachliche Deutschlernende ist das Tippen ein effektives Werkzeug, um Groß-/Kleinschreibung, Umlautvarianten und ß-Regeln durch motorische Wiederholung zu internalisieren.
Weltrekorde für deutsches Tippen sind weniger dokumentiert als für Englisch, aber bei internationalen Wettbewerben wurden Geschwindigkeiten von 140–160 WPM auf Deutsch verzeichnet. Die theoretische Maximalgeschwindigkeit auf Deutsch liegt etwas unter der des Englischen, bedingt durch die Komplexität der Sonderzeichen und der langen Komposita.
Ja, der TypingTestPro-Tipptest auf Deutsch ist vollständig kostenlos. Keine Anmeldung, kein Premium-Plan, keine versteckten Kosten. Du kannst sofort beginnen, Ergebnisse abrufen und ein Zertifikat als PDF herunterladen: alles ohne jegliche Kosten. TypingTestPro hat kein Freemium-Modell; alles ist für alle Nutzer kostenlos.
Der Passusmodus zeigt vollständige Textpassagen aus der deutschen Literatur, dem Journalismus und akademischen Quellen statt einzelner Wörter. Wähle "Passages" im Mode-Selektor im Test-Toolbar. Dieser Modus ist besonders nützlich für Journalisten, Schriftsteller und Verwaltungskräfte, die regelmäßig lange, zusammenhängende Texte auf Deutsch verfassen müssen.
Für den mittleren Verwaltungsdienst in Deutschland gelten 50–65 WPM mit 97%+ Genauigkeit als sehr gut. Für Sekretariatsstellen im gehobenen Dienst sind 65–75 WPM mit höchster Genauigkeit wünschenswert. Als Faustregel gilt: Liege mindestens 15 WPM über dem offiziellen Mindestwert, um unter Prüfungsbedingungen sicher zu bestehen.
Die Spracherkennung auf Deutsch ist sehr gut geworden (Google, Microsoft, Apple). Für Besprechungsnotizen, Diktate und Mobil-Nutzung kann sie eine Alternative sein. Für professionelles Büroarbeiten: besonders in Umgebungen, in denen Lärm störend wäre, und für Texte, die beim Schreiben gleichzeitig bearbeitet werden: bleibt das Zehnfingersystem auf physischer Tastatur die effizientere Methode.

A 30-Day German Typing Improvement Plan

Week one is dedicated entirely to the home row of the QWERTZ keyboard. Place your left hand so that your fingers rest on A, S, D, and F, and your right hand so that your fingers rest on J, K, L, and Ö.

Your thumbs should hover over the spacebar. During this first week, do not move beyond these eight keys.

Type combinations like "als", "das", "soll", "fall", "ask", "lass", and "also" at a pace slow enough that you achieve 100 percent accuracy on every attempt. The goal in week one is not speed: it is the formation of correct motor pathways.

Each time you look at the keyboard or press the wrong finger to a key, you are reinforcing a bad habit that will cost you far more time later. Many learners underestimate week one and rush through it.

Resist that temptation. Spending five full days on home-row drilling, fifteen to twenty minutes per day, produces a foundation that accelerates every subsequent stage of learning dramatically.

By the end of week one you should be able to type short home-row words without any conscious thought about which finger to use.

Week two expands coverage to the full keyboard layout, including the upper row keys Q, W, E, R, T, Z, U, I, O, and P with the umlauts Ü, and the lower row keys Y, X, C, V, B, N, and M.

Introduce one new row at a time: spend the first two days on the upper row, then two days on the lower row, then one day combining all three rows in free text.

A common exercise is to write out German pangrams: sentences containing every letter of the alphabet. A well-known German example is "Victor jagt zwölf Boxkämpfer quer über den großen Sylter Deich", which contains nearly all the key letters including the umlaut Ö and the ß.

During week two, your speed will drop noticeably compared to what you managed on the home row alone. This is entirely normal.

The brain is constructing a mental map of the entire layout, and momentary slowdown is part of the process. Aim for 97 percent accuracy rather than a specific word-per-minute target at this stage.

Week three focuses on the German-specific characters that create the most trouble: the umlauts Ä, Ö, and Ü, and the Eszett ß. On the QWERTZ keyboard, Ä sits to the right of L, Ö sits to the right of K, Ü sits to the right of Z in the upper row, and ß sits to the right of Ü.

All four of these characters are typed with the right small finger, which is typically the weakest finger and the one least trained in standard typing instruction.

Dedicate ten minutes of each practice session this week to words that contain these characters: "über", "möchten", "während", "häufig", "Straße", "Fuß", "heißen", "groß", "Öffnung", "Ärger", and "Übung".

You will notice your right small finger tiring more quickly than the others. This is expected.

By the end of week three that finger will be noticeably stronger and the umlaut keystrokes will start feeling automatic.

Also practice the capital umlauts Ä, Ö, and Ü, which require holding Shift simultaneously: a coordination challenge that is separate from simply pressing the base key.

Week four is about integrating everything into full-text typing practice. Switch to passage mode on TypingTestPro and work with complete German sentences drawn from journalism, literature, and formal correspondence.

The transition from word-list typing to passage typing reveals a new set of challenges: maintaining rhythm over longer stretches, handling punctuation at speed, and capitalizing every German noun automatically without losing pace.

German noun capitalization is one of the most significant speed factors that distinguishes German typing from typing in other European languages, because roughly one word in three or four in a typical German sentence is a noun.

By week four you should be targeting at least 40 words per minute with 97 percent accuracy. If you are already above 50 words per minute entering week four, push your target to 60.

Continue daily sessions of 15 to 20 minutes. The final days of the month should include one five-minute test session to measure sustained endurance, which is what real-world professional typing actually demands.

German Typing in the Workplace

The DIN 5008 standard, published by the Deutsches Institut für Normung (German Institute for Standardization), governs how written documents should be formatted in German business and administrative contexts.

DIN 5008 specifies rules for letter layout, date formatting, address fields, salutations, subject lines, closing formulas, and spacing conventions.

A German business letter formatted to DIN 5008 has very specific margins: 2.5 centimeters on the left, 2 centimeters on the right, and a structured header zone where the sender's address, the recipient's address, and reference fields appear in fixed positions.

The date is written in the format DD.MM.YYYY or YYYY-MM-DD depending on context, not in the Anglo-American format.

Punctuation rules also differ: a colon after a salutation does not capitalize the next word in German convention, unlike in English.

For any professional who types in German regularly, familiarity with DIN 5008 is as important as typing speed itself, because documents that deviate from the standard create a poor impression regardless of how quickly they were produced.

German correspondence in formal and semi-formal contexts has distinctive structural requirements that affect typing workflow.

The standard salutation in a German business letter is "Sehr geehrte Damen und Herren" (a set phrase corresponding to "Dear Sir or Madam") when the recipient is unknown, or "Sehr geehrte Frau [Name]" / "Sehr geehrter Herr [Name]" when the recipient is known.

These long salutations must be typed correctly every time, and they include capitalized nouns (Damen, Herren, Frau, Herr).

The closing formula "Mit freundlichen Grüßen" is the standard equivalent of "Yours sincerely" and contains the umlaut Ü and the ß, making it a small but frequent test of German special-character handling.

Administrative correspondence in Germany, Austria, and Switzerland often includes formal reference lines ("Betreff:"), file numbers, and structured paragraphing that does not use indentation but instead separates paragraphs with blank lines.

Mastering these conventions through repeated typing of realistic German correspondence templates accelerates both speed and professional competence simultaneously.

Demand for fast German typists is particularly strong in shared service centers operated by large German corporations and multinationals with Central European operations.

Companies such as Bosch, Siemens, Deutsche Telekom, Deutsche Bank, and Allianz maintain shared service centers in Germany, Austria, Switzerland, and lower-cost locations such as Prague, Warsaw, and Bucharest where German language skills are valued.

These centers process high volumes of German-language documentation: procurement orders, invoices, HR correspondence, compliance reports, and customer communications.

Data entry and document processing roles in these environments typically require a minimum of 55 to 65 words per minute in German with 97 percent accuracy.

Roles that involve transcription, minute-taking, or executive secretarial work push that requirement to 70 to 80 words per minute.

The combination of fast German typing, DIN 5008 formatting knowledge, and familiarity with SAP or other enterprise document management systems makes candidates highly competitive for these positions across the DACH region (Germany, Austria, Switzerland).

QWERTZ Keyboard Deep Dive

The QWERTZ layout has its roots in the earliest commercial typewriters adapted for the German market in the 1870s and 1880s.

When the Remington typewriter's QWERTY layout was introduced to Europe, German-speaking markets immediately recognized a problem: the letter Z is far more common in German than in English, while the letter Y is comparatively rare.

In English the frequency order places Y ahead of Z, which is why Y occupies the more accessible position in the standard QWERTY row.

German typewriter manufacturers and importers rearranged the two letters, placing Z in the central upper-left position occupied by Y in QWERTY, and relegating Y to the lower-left corner where Z had been.

This single swap gave QWERTZ its name and resolved the most glaring frequency mismatch.

The adjustment was so logical for German speakers that it became universal across all German-language markets and spread to neighboring countries that use German as a significant business language, including Austria, Switzerland, and to some extent Hungary and the Czech Republic.

The positions of the umlaut keys Ä, Ö, and Ü on the QWERTZ keyboard are a direct consequence of the decision to keep the base Latin alphabet as intact as possible while adding German-specific characters. Ö occupies the position immediately to the right of L on the home row, which on an English QWERTY keyboard would hold the semicolon key. Ä occupies the position to the right of Ö, which would be the apostrophe in QWERTY. Ü is placed in the upper row to the right of P, and ß occupies the position to the right of Ü.

These placements put all four German special characters on the right edge of the main typing area, all accessible by the right small finger.

The Eszett character ß deserves particular attention: it represents a long "s" sound following a long vowel or diphthong and has no direct equivalent in other major European languages. For most of its history, ß existed only in lowercase.

In 2017 the Council for German Orthography formally introduced the capital Eszett ẞ as an official letter of the German alphabet, resolving a long-standing inconsistency where words that normally contained ß would be rendered entirely in uppercase as SS (for example, "STRASSE" instead of "STRAẞE").

The capital ẞ is now available in Unicode and is increasingly used in legal documents, official signage, and formal publications where all-caps text would previously have obscured the ß distinction.

While the QWERTZ layout is shared across Germany, Austria, and the German-speaking parts of Switzerland, there are meaningful differences between the national variants.

The German (Germany) QWERTZ keyboard includes the ß key as a standard character, reflecting the letter's active use in standard German orthography.

The Austrian QWERTZ keyboard is nearly identical to the German version, with the same positions for all special characters, but may include additional key labels for the Euro sign and other currency or punctuation symbols that reflect Austrian administrative conventions.

The Swiss German QWERTZ keyboard is notably different: because Standard Swiss German written orthography does not use the ß character at all (substituting "ss" in all positions), Swiss keyboards do not have a dedicated ß key.

Instead, that key position is used for a different character, often the grave accent. Swiss keyboards also reflect the coexistence of German, French, and Italian as national languages, so some key positions are adapted to allow easier access to French accented characters.

Professionals who work across DACH markets should be aware of these differences, as switching between keyboard variants without adjusting typing habits can produce subtle but consistent errors.

German Typing for Expats and International Professionals

Many professionals working in Germany, Austria, or Switzerland arrive with laptops, desktops, or keyboards purchased in their home countries and configured for non-German layouts such as QWERTY (English), AZERTY (French), or QZERTY (Italian).

Typing German on non-German hardware requires one of several strategies.

The simplest approach is to add the German keyboard layout in the operating system settings without changing the physical keyboard, then memorize the mapping differences: the Z and Y swap, the positions of the umlauts, and the ß.

This works well for people who are already touch typists, since they do not need to look at the keys anyway.

A more expensive but more comfortable solution is to purchase a physical German QWERTZ keyboard or a set of German keycap labels that can be applied to existing keys.

Keyboard remapping software such as Microsoft Keyboard Layout Creator (Windows), Ukelele (macOS), or the built-in keyboard configuration tools in most Linux distributions allows users to create custom layouts that blend the physical key positions of one layout with the character outputs of another.

This is particularly useful for bilingual professionals who need to switch frequently between German and their native language without changing the physical keyboard.

The AltGr key (Alternative Graphic, labeled as such on German and most European keyboards) provides access to a third layer of characters beyond the standard unshifted and shifted positions.

On a German QWERTZ keyboard, AltGr combinations include the Euro sign (AltGr + E), the at symbol @ (AltGr + Q), the backslash (AltGr + ß), curly braces (AltGr + 7 and AltGr + 0), and the pipe character (AltGr + less-than key).

For professionals who work with code, markup languages, or email addresses regularly, these AltGr combinations are important to memorize and practice, as they can otherwise cause significant interruptions to typing flow.

On non-German keyboards that have been remapped to the German layout, AltGr behavior may differ depending on how the mapping was implemented.

Testing all AltGr combinations after a layout change is essential to avoid discovering gaps in character availability at a critical moment.

International professionals often find that practicing the AltGr layer as a separate exercise, distinct from regular word typing practice, is the most efficient way to add it to their motor memory without it interfering with the fluency they have already built for the base alphabet and umlaut characters.

Career Opportunities for Fast German Typists

Proficiency in German typing opens a distinctive range of career opportunities that are not available to typists who work only in English.

In Germany, the federal and state civil service (Bundesverwaltung and Landesverwaltungen) employs tens of thousands of administrative staff who spend the majority of their working hours producing German text: correspondence, legal notices, procurement documents, meeting minutes, and policy papers.

The entry-level administrative assistant grade (typically "Sachbearbeiter" or "Verwaltungsfachangestellte") has formal typing requirements embedded in the IHK (Chamber of Industry and Commerce) examination framework.

Legal secretaries (Rechtsanwaltsfachangestellte) in German law firms are in consistent demand and command salaries that reflect the combination of legal knowledge and high-speed German typing required for the role.

Court reporter equivalents (Gerichtsstenografen, though now more commonly keyboard-based transcription specialists in German courts) require speeds above 80 words per minute with near-perfect accuracy in German legal vocabulary.

In the private sector, executive assistants to senior managers in major German companies routinely need 70 to 80 words per minute in German to keep up with the volume and pace of correspondence generated at that level.

Beyond traditional office roles, the demand for fast German typists extends into digital content production, localization, and transcription services.

The German-language internet is one of the largest non-English online ecosystems, and the volume of German content being produced for websites, e-commerce platforms, streaming services, and digital media grows each year.

Freelance transcriptionists who specialize in German audio transcription: interviews, podcasts, legal recordings, medical dictation: charge a premium over those who work only in English, because the pool of qualified German transcriptionists is smaller and the work requires both language fluency and typing speed.

Localization specialists who translate and adapt content from English to German typically need strong German typing skills to meet production deadlines.

Remote work in these fields has expanded significantly, making it possible for qualified German typists anywhere in the world to access the German-language job market.

Platforms such as Textbroker, Gengo, and ProZ connect German-speaking typing and writing professionals with clients across the DACH region and internationally.

Building a verifiable typing speed credential, such as a TypingTestPro certificate showing 65 words per minute or above in German, strengthens a freelance profile and increases the rates that a specialist can credibly charge.

Tipptests in anderen Sprachen

Übe in deiner Muttersprache oder erweitere deine Fähigkeiten auf andere Sprachen.